Spontan verfasst am 10. März 2019 und gedankenlos veröffentlicht auf facebook.com.

Kräne und Tulpen

Ich bin hier oder vom Kran gegenüber aus da.
Großbaustelle, hoch und tief,
auf meinem Tisch Tulpen meiner Geliebten.
Acht Kräne bauen hoch und tief,
ich baue Zeilen.

Sturm Eberhard spielt mit den Kränen.
Kräne, gesehen, beobachtet,
drehen die Köpfe mit dem Wind aus dem Westen.
Meistens von Westen aus schauen sie immer zu mir,
sie werden Häuser.

Ich blicke aus meinem Fenster und sehe die Windräder sich drehen
am anderen Ufer des Rheins.
So weit weg vom Rhein sehe ich die linksrheinischen Räder sich drehen.
So weit weg von den Kränen sehe ich die Kräne Häuser bauen.
So weit weg von meinem Hochhaus sehen die Kräne mich im Blütenschein meiner Tulpen
und sie sehen nichts,
und die Wärme meiner Tulpen, die ein Geschenk von meiner Freundin waren,
ihr geschenkt von ihrer Mutter und davon drei,
zerfällt zu Blütenstaub.